ACER zu Besuch, das kleinen ACER ASPIRE One im Gepäck!
11. Juni 2008 Michael SchröderMit etwas Verzögerung zum PresseRelease, durften wir Gestern auch das neuen ACER ASPIRE One im Rahmen eines Termins hier in der Zentrale etwas genauer betrachten. Das 8,9″ (990g) Net-Book von ACER kommt mit einem sehr hochwertigem Chassis und den lange erwarteten energiesparenden INTEL ATOM CPUs daher.
Bereits Mitte/Ende August soll der Winzling mit der 1024×600 Pixel Auflösung zu Preispunkten zwischen 329,-und 399,- EUR verfügbar sein. Vorerst wird ACER 3 Modelle mit einem 1,6 GHz ATOM CPU und jeweils 512 o. 1024 MB sowie 4GB Flash o. 80 GB HDD auf den Markt bringen. In der größten Ausführung (399,- EUR)wird dann auch ein Windows XP Home mitgeliefert.
Das mitgelieferte LINUX (eine LINPUS Distribution) ist nochmal besser zu bedienen wie das Linux des ASUSEee PC und teilt seine Anwendungen in 4 Bereiche – Connect, Work, Fun und Files. Besonders hervorzuheben ist ebenfalls die wirklich gut überdachte Unterstützung hinsichtlich der heutigen Web-Anforderungen, so bietet der Bereich “Connect” einen sehr übersichtlichen Multi-Account Mail Client sowie einen eigenen Multi-Account Messenger mit vollem WebCam Support für Hotmail, Yahoo, MSN und AIM, echt klasse!
Auch im Internet Browser und im integriertem Media Player wird diese Idee konsequent weitergeführt, denn auch hier sind bereits alle wichtigen PlugIns (Java, ActiveX, Flash) und Codecs vorinstalliert. Eine weitere “echte” Neuheit ist das neue “Seamless File Management” das es den Nutzern ermöglicht mit Hilfe eines 2ten SD Karten Einschubes sehr einfach und ohne Konfiguration Ihren Speicherplatz zu erweitern. Sprich: Meldet das System zu wenig Speicher, (z.B. mit der 8GB Flash Variante) stecken Sie einfach eine 4/8/16GB Karte in den vorgesehenen und von aussen zugänglichen “Storage Expansion Slot”, fertig!
Hardwaretechnisch gibt es ebenfalls nur Highlights, neben dem schon erwähntem ATOM CPU ist das Book mit einem Backlight LED Display (sehr energiesparend) mind. 8 GB Flash o. 80GB HDD und 512/1024 MB Ram sowie Lan, WLan, 3x USB 2.0, 5in1 CardReader und einer vollwertigen Tastatur ausgestattet. Auch die Akkuleistung von 3 Stunden kann optional (mit einem 6Zellen Akku) auf bis zu 6 Stunden verlängert werden.
Zusätzlich (und darauf haben sicher viele gewartet) wird es dann ab Herbst ein Modell mit 3G Modem/emdedded UMTS für die “ultramobile” Kundschaft geben.
Alles in allem eine echte Überraschung mit großem Potential, ich wünschte es wäre schon August ;-)
Tags: Aspire, ASUS, ASUS Eee, ATOM, Backlight LED, embedded, INTEL, Net Book, One, Seamless File Management, UMTS
Am 16. Juni 2008 um 22:02 Uhr
[...] aceralso im Sommer 2004 habe ich mir ein PowerBook gekauft und mein Kumpel ein Acer. Meines hat zwar 400-500 Euro mehr gekostet, das hatte aber auch seinen Grund. Das erste was er getan hat ist es mit zur Uni zu nehmen. Dort wollte er sich am WLAN-Netz eine Firewall, Virenscanner und Updates runterladen. Doch der Sasser war schneller, schon nach wenigen Minuten war er infiziert. Dann war sein WLAN-Zugang für die nächsten 2 Wochen gesperrt Das Gerät hat im Auslieferungszustand Tasten verschluckt, d.h. er hat so etwa jeden 10ten Tastenanschlag einfach ignoriert, was ihn verständlicherweise fast in den Wahnsinn getrieben hat. Passwörter musste er immer 3 mal eingeben. Er stellte außerdem fest, dass das Trackpad teilweise fast 100% der Ressourcen fraß. Und das Klicken per Trackpad wollte er auch abstellen, bis er die Option in den Tiefen des Treibers gefunden hatte, das war ein Akt. Aber die Probleme gingen nicht weg. Also Neuinstallation. Doch die Recovery-CD (mit Win XP Home natürlich) ist auch ein schlechter Scherz. Es wurden 2 oder 3 Partitionen eingerichtet, alle im FAT-Format! Und da gabes so ne seltsame Backup-Partition oder so mit jeder Menge Daten, warum auch immer. Man muss also eigentlich erstmal 80-140 Euro für eine gescheite Windows-Version auf den Preis aufschlagen. Und das gilt für viele andere Hersteller auch! Das Ende vom Lied: Er hat sich von einem Kumpel eine XP Pro Version gebrannt, damit ging es dann einigermaßen. Linux will auf der Kiste übrigens auch nicht so recht. Außerdem sieht das Teil einfach scheiße aus und wirkt ziemlich billig. Mein Alu-PowerBook hatte während der ganzen Zeit noch keine Probleme und es knarzt auch nicht wenn man den Deckel öffnet/schließt. Gruß Felix [...]