Kurzbericht der Hausmesse “entrada publica”

12. Oktober 2008 Torsten Seiferth

Location:

Heinz Nixdorf Museumsforum (HNF) in Paderborn
Aktionsebene Erdgeschoss inkl. der Seminarräume

Datum:

9. Oktober 2008

Zeit:

9:00 Uhr bis offiziell 17:00 Uhr
anschließend: Come Together

Ich wurde persönlich über die nunmehr 10. Hausmesse von entrada direkt durch einen Ex-Kollegen angesprochen und eingeladen. Per Post bekam ich also ein persönliches Einladungsschreiben mit Faxback-Formular, auf dem man schon vorher die Teilnahme an den Workshops und Vorträgen ankreuzen kann.

Nach erfolgter Anmeldung (die ich telefonisch vorgenommen hatte), erhielt ich einige Tage vor der Veranstaltung eine Anmeldebestätigung mit dem Namenssschild. Dieses Namensschild hat auch einen Barcode, der den Besucher eindeutig identifiziert. Sebstverständlich konnten trotzdem noch Besucher, die sich vorher nicht angemeldet hatten, kommen.

Ich betrat um 9:03 Uhr das HNF und ging zum Checkin-Counter. Dort wurde das Namensschild in einen Plastikclip gesteckt, eingescannt und damit rannte ich dann rum. Als kleine Aufmerksamkeit gab es ein Notebook (nein, kein echtes, sondern ein DIN A4 Buch im entrada-Design zum Notieren von wichtigen Dingen), eine 4-seitige Herstellerübersicht, einen DIN A6 Aufmerksamkeitsflyer (der die neue Homepage kurz vorstellte) sowie ein DIN A6 Heftchen (sehr hochwertig) im Querformat mit allen Vorträgen, Agenda, Herstellerthemen, Grundriss des HNF und Lage der Seminarräume. Sehr gut gemacht! Endlichmal kein sperriges DIN A4 Teil….

Insgesamt machte die Ausstellung (man sah nicht ein einziges Produkt!) einen recht guten Eindruck. Alle Stände waren mit Personal besetzt, es war natürlich reges Treiben, da die Kunden gerade alle ankamen. Die Ausstellungsfläche war sehr warm. Dort gibt es keine Klimaanlage und die Scheinwerfer waren sehr dominant. Dafür sind alle Seminarräume klimatisiert.

Da der eine GF Ingolf Hahn eine eigene Cocktail Bar besitzt (den Blauen Engel in Paderborn), verlagert er mal eben kurz eine solche Cocktailbar in’s HNF. Leider nur antialkoholische Getränke :-) Kaffee, Brötchen usw. gab’s auch.

Nach Informationen von Ingolf waren etwa 250 Kunden (inkl. deren Endkunden) angemeldet. Meinen Beobachtungen zur Folge waren die auch da – zumindest bis etwa 15:00 Uhr.

Den Einstieg machte der GF Robert Jung mit einer kurzen Ansprache im Auditorium. Keine Folienschlacht, sondern nur ein paar gute Botschaften zum Motto “Einblick – Ausblick – Durchblick”.

Anschließend kam Dr. Markus Merk als Key Note Speaker. Echt erfrischend in seinem Pfälzer Dialekt und sehr schöne Parallelen gezogen zwischen Sport und Business. Zentrales Thema seiner Note: “Sicher entscheiden.”
Man muß das gehört und gesehen haben – das kann man nicht beschreiben.

Anschließend ging es mit den Vorträgen los, das Faxback-Formular zeigt im Prinzip alle Vorträge, die es gab. Es liefen bis zu 5 Vorträge parallel, man mußte sich schon entscheiden, was man wirklich braucht. Zusätzlich lief noch ein Workshop der Akademie von entrada zum Thema “Intelligente E-Mail-Archivierung”.

Da ich den 2. Vortragsslot ausgelassen habe, habe ich gesehen, daß während der Vorträge natürlich in der Ausstellungsfläche (an den Ständen) nichts los war. Somit waren die Vorträge sehr gut besucht. Logisch: In der Security-Welt zählt tatsächlich noch ein Fachvortrag mehr als ein Produkt.

Insgesamt habe ich mit somit 4 Vorträge (von 5 Slots) angetan. Ich kann nicht behaupten, alles verstanden zu haben. Aber das ist ein Riesenthema für unsere iTeam-Partner. Einen iTeam-Kunden habe ich sogar getroffen. Somit habe ich mir wenigstens Impulse geholt.

In der Mittagspause habe ich das Gespräch mit dem Herrn Andreas Krause (Gesamtvertriebsleiter und Mitglied der GF) gesucht – dabei war auch Ulrich Hentschke, Leiter Key Account.

Nach dem Mittagsgespräch habe ich mir noch drei Vorträge angehört, die allesamt ganz in Ordnung waren. Rhetorisch waren alle Referenten schlecht, bis auf den Kollegen von ARUBA Networks. Sind halt primär Consultants oder Techniker und selten Verkäufer….

Um 17:00 Uhr habe ich die Biege gemacht und kann folglich keine Aussage über die Verlosung und das Come-Together machen.  Gewonnen habe ich aber nichts, ansonsten hätte mich schon jemand angerufen. Beim Verlassen der Veranstaltung bekam jeder Besucher noch eine CD mit allen Vorträgen ausgehändigt.

Was war nun besonders gut an dieser Messe?

  1. Einladungsprozedere und Registrierung sehr ordentlich und professionell
  2. Wertiges und handliches Programmheftchen und schönes Give-Away (DIN A4 Notizbuch)
  3. Besucher der Vorträge wurden vor der Seminarraumtür gescannt (Namensschild hatte Barcode)
  4. Aussteller waren hauptsächlich für Vorträge gekommen (die Stände waren mehr oder weniger Meeting-Points ohne Produkte)
  5. Alle Mitarbeiter sehr motiviert und eine schöne familiäre Atmosphäre

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