Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG
2. Januar 2009 Frank RoebersIm Oktober 2006 hat die SYNAXON sich auf den Weg gemacht, zu einem Unternehmen 2.0 zu werden. Der Startpunkt war ein Unternehmenswiki, welches 2 Besonderheiten aufweist:
- Jeder kann alles sehen: Es gibt seit der Einführung der Wikis nur noch sehr wenige Informationen, die nicht für alle Mitarbeiter sichtbar sind. Dazu gehören z.B. noch Gehaltsinformationen und ausgefüllte Mitarbeiterbewertungsbögen. über 95% der im Unternehmen verfügbaren Informationen sind für jeden Mitarbeiter einsehbar. Dazu gehören auch alle Projekte und strategischen Geschäftspläne.
- Jeder kann alles ändern und die Änderung gilt ohne weitere Freigabe sofort. Das gilt auch für alle Prozessbeschreibungen und Unternehmensregeln.
Vor allem der 2. Punkt ist unseres Wissens bislang von keinem anderen Unternehmen kopiert worden. Zu groß scheint die Angst vor Missbrauch.
Wir haben bislang ausschließlich gute Erfahrungen damit gemacht. Ein Auszug aus unserer Wiki-Statistik von heute:
Es gibt insgesamt 24.624 Seiten in der Datenbank.
Insgesamt gab es 47.975.655 Seitenabrufe und 158.230 Seitenbearbeitungen seit SynaxonWiki eingerichtet wurde. Daraus ergeben sich 6,43 Bearbeitungen pro Seite und 303,20 Seitenabrufe pro Bearbeitung.
Fakt ist, dass es seit der Einführung keinen einzigen Missbrauchfall gegeben hat. Das Wiki ist das zentrale Informations- und Arbeitsinstrument der SYNAXON geworden. Es hat über 200 wichtige Änderungen von Unternehmensregeln gegeben. Auch hier wurde nicht eine einzige Änderung wieder zurück genommen. Es gab einen Fall, wo ein Kollege die Kosten für Hotelübernachtungen im Außendienst nach oben angepasst hat. Diese Änderung wurde von einem Vorstand modifiziert. Dennoch blieb es dabei, dass es danach die Möglichkeit gab, höhere Kosten als vorher abrechnen zu können. Es hat zum Teil erhebliche Anpassungen von wirtschaftlich sehr bedeutsamen Regeln und Prozessen durch Mitarbeiter gegeben, die keine Führungskräfte sind.
Jeden Tag gibt es mehr im Schnitt mehr als 300 Änderungen im Wiki.
Die wichtigsten Effekte des Wikis:
- Der Informationsstand aller Mitarbeiter ist viel besser als vorher
- Die wesentlichen Unternehmensdokumente sind immer aktuell
- Führungskräfte sind von unsinnigen Entscheidungen befreit, die heute an der Stelle getroffen werden, wo die Fachkompetenz sitzt.
- Die Produktion von Wissen und Innovation hat sich von der klassischen Hierarchie abgelöst. Es sind viel mehr Mitarbeiter als vorher an der Produktion und Innovation beteiligt.
Aus meiner Sicht interessant ist, dass es keine einheitliche Wahrnehmung der neuen Möglichkeiten der Partizipation gibt. Diese werden noch nicht flächendeckend von allem Mitarbeitern in ihrer ganzen Breite erkannt oder geglaubt. Dies ist unter anderem ein Ergebnis der Trimesterarbeit von Mario Günnewig. Er studiert an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld und hat in Kooperation mit uns den Einsatz von Wikis in Unternehmen an unserem Beispiel untersucht. Diese Arbeit kann hier nachgelesen werden (Sie steht unter Copyright des Verfassers).
Das Merkwürdige ist hier, dass die Möglichkeiten zwar in einem großen Maße täglich genutzt, aber nicht als solche wahrgenommen werden.
Wir haben in der Zwischenzeit weitere Wikis für unterschiedliche Zielgruppen und Zwecke eingerichtet. Hier fällt vor allem das PC-SPEZIALIST Partner Wiki auf. Hier können die Mitarbeiter der SYNAXON, alle Franchisenehmer und deren Mitarbeiter zugreifen. Auch dieses Wiki funktioniert sehr gut.
Nach dem erfolgreichen Start der Wikis wurden weitere Web 2.0 Applikationen in unser Unternehmen integriert. Der nächste Schritt war, dass wir unser zentral zu bedienendes Content Management System für unsere Internetseite synaxon.de gegen ein deutlich einfacheres ausgetauscht haben. Wir haben uns hier für phpwcms entschieden. Hierbei handelt es sich um ein Open Source Projekt und dieses System kann von jedem nach einer 5-minütigen Einweisung bedient werden. Auch hier ist der gleiche Effekt wie bei den Wikis eingetreten. Dadurch, dass nun jeder die Möglichkeit hat, die Internetseiten ohne weitere Rücksprache sofort zu ändern, haben wir nun einen deutlich interessanteren und vor allem aktuelleren Internetauftritt als vorher. Hier gibt es zwar nun keinen einheitlichen Firmensprachgebrauch, keine einheitliche Struktur und Desig mehr, diese vermeintlichen Nachteile nehmen wir aber gerne in Kauf. Dieses CMS wurde mittlerweile auf andere Internetauftritte des Unternehmens ausgeweitet.
Der nächste Schritt war die Einführung von Blogs. Diese wurden sowohl als Blogs für den internen Gebrauch als auch als öffentliche Blogs, wie dieses hier eingeführt.
Auch unsere Blogs werden langsam zu einem Erfolgsmodell. Wir haben in den letzten 18 Monaten mehr als 1.300 externe, öffentlich lesbare Blogeinträge geschrieben.
Unser PC-SPEZIALIST Partner bloggen mittlerweile auch in großer Anzahl und es wird langsam zu einem monetär messbaren Erfolgsmodell. Mindestens 10 unserer Partner sind durch die Bloggerei mittlerweile zu den wichtigsten Schlüsselwörtern in Google auffindbar, ohne dafür zahlen zu müssen.
Natürlich hat nicht alles funktioniert, was wir im Bereich Enterprise 2.0 angefangen haben. Second Life hat sich beispielsweise als Sackgasse erwiesen.Die technischen Anforderungen sind einfach für den Firmeneinsatz noch zu hoch. Nicht nur, dass man Rechner mit erheblichen 3D-Grafik-Leistungen benötigt. Wenn alle Kollegen gleichzeitig in Second Life arbeiten würden, würde unser Netz einfach kollabieren. Zu groß ist die Anforderung an die Bandbreite. Übrig geblieben ist davon nur noch ein privates Projekt: Das Gottfried Helnwein Museum.
Instant Messenging mit Jabber hingegen kann man als Erfolg buchen.Im Gegensatz zu Skype stört Jabber nicht unser EGIS und ist durch die quelloffenheit erheblich flexibler. Wenn auch der von uns genutzte Client Spark sicher noch nicht das Optimum darstellt. Er ist gerade in Verbindung mit VPN nicht so stabil, wie er sein sollte. Hier sind wir über Hinweise auf bessere Clients sehr dankbar.
Wir werden in den nächsten Jahren weitere deutliche Schritte unternehmen, um uns näher an das Unternehmensleitbild heran zu bewegen. Hier werden vor allem die Social Network Themen im Vordergrund stehen. Hierbei geht es in erster Linie um die Identifizierung und Vermarktung von Wissen. Aber es geht auch um die weitere Virtualisierung von Arbeit und die damit verbundene Loslösung von fester Infrastruktur. Solange erfolgreiche Zusammenarbeit an persönliche Kontakte und vor allem an die Anwesenheit der Beteiligten in einem Gebäude geknüpft ist, werden wir sehr wertvolle Netzwerkeffekte nicht realisieren können. Das Schlagwort “Mass Collaboration” aus unserem Leitbild ist so nicht zu erreichen. Es handelt sich aber um ein lohnenswertes Ziel, da wir unsere eigenen Ressourcen erheblich erweitern könnte, wenn wir diese Fesseln sprengen.
EGIS Community wird dieses Jahr weitere Fortschritte in diese Richtung machen.
Es ist leider momentan offensichtlich, dass unsere bisherigen Werkzeuge am Besten funktionieren, wenn sie von Menschen innerhalb unserer Gebäudemauern genutzt werden. Ich glaube erstens das dies nicht gut ist und zweitens, dass wir dies zum Nutzen aller Beteiligten ändern können.
Es gibt sehr eindrucksvolle Beispiele von denen wir lernen können. Eins ist die Organisation von Open Source Projekten, hier vor allem Ubuntu. Hier wird mit tausenden weltweit verstreuten Entwicklern auch kommerziell erfolgreich gearbeitet. Ubuntu hat mittlerweile mehr als 25 Mio. Installationen und ist nennenswerter wirtschaftlicher Faktor geworden. In diesem Projekt wurden meiner Meinung nach Maßstäbe in der Zusammenarbeit gesetzt, die auch auf uns übertragbar sind. Ein wesentlicher Unterschied zu uns ist bei Ubuntu, dass nichtöffentliche Kommunikation unerwünscht ist. Das ist heute noch weit entfernt von unserer Art zu arbeiten.
Bei uns ist die öffentliche Kommunikation die Ausnahme. Die Regel sind trotz aller Wikisierung immer noch Abstimmungen in Besprechungen, die bestenfalls auszugsweise als Protokoll nachträglich ins Wiki gestellt werden. Daraus folgt, dass eigentlich nur Mitarbeiter im Standort Bielefeld immer Top informiert sind. In unserem alten Leitbild habe ich mal diesen Effekt als Unternehmensautismus beschrieben. Wir haben hier mittlerweile erhebliche Fortschritte zu damals gemacht, sind aber weit hinter dem Möglichen geblieben.
Wir haben Projekte bei SYNAXON, in welchem bereits mit lokal verstreuten Ressourcen gearbeitet wird, die teilweise nicht einmal Mitarbeiter der SYNAXON sind. Eins davon ist snippr. Wir werden in diesem Projekt mit neuen Techniken experimentieren, die uns weiter in Richtung Enterprise 2.0 bringen sollen. Wir werden versuchen, den Ansatz der möglichst offenen Projektabstimmungen umzusetzen. Das wird in nächstem Jahr einerseits durch den nochmal verstärkten Einsatz von Jabber geschehen. Wir werden aber auch die Technik des Mikrobloggings ausprobieren. Im Umfeld der netzöffentlichen Kommunikation hat hier die Plattform Twitter Maßstäbe gesetzt. Soweit, dass wir weltöffentlich wahrnehmbar arbeiten, wollen wir in der Projektsteuerung zunächst nicht gehen. Der erste Schritt wird zunächst firmenöffentlich unter Einbindung Externer sein. Sollte sich das bewähren, werden wir im nächsten Schritt unsere SYNAXON Partner (im Schwerpunkt PC-SPEZIALIST) mit einbinden.
Wir testen eine für den gewerblichen Bereich optimierte Mikroblogging Plattform, die wir nun eine Zeit lang ausprobieren wollen. Es handelt sich um Yammer.
Die Idee dahinter ist, dass man immer sehr kurz mitteilt, an was man gerade arbeitet. Ich muss gestehen, dass mir auch ein paar Monate lang nicht klar war, was das denn bringen soll. Ich habe allerdings in den letzten Wochen so viele begeisterte Berichte über Mikroblogging gelesen, dass ich mich dazu durchgerungen habe, es auch selber zu testen.
Die Abgrenzung zu dem bereits intensiv genutzten Instant Messenging mit Jabber ist, dass es nicht in erster Linie dazu dient, sich kurz zu bestimmten Themen abzustimmen, dazu soll auch weiterhin Jabber genutzt werden.
Es sollen positive Effekte dadurch erzielt werden, dass alle Teambeteiligten wissen, woran die anderen gerade arbeiten. Ich kann bereits nach einem kurzen Test auf Twitter und Yammer bestätigen, dass dies enorm bei Leuten hilft, die nicht in einem Gebäude sitzen.Wer mich auf auf Twitter verfolgen möchte kann das hier tun.
Yammer bietet den Vorteil, dass ich im Gegensatz zu Twitter Gruppen bilden kann. Es macht für uns überhaupt keinen Sinn, die Yammer Profilfunktionen zu nutzen. Die sind bei uns führend in EGIS Community abgebildet. Sollte sich in den nächsten Wochen herausstellen, dass Mikroblogging einen erheblichen Nutzen bietet, könnten wir darüber nachdenken, die doch eher simplen Funktionen in EGIS Community und snippr nachzubilden oder einfach Yammer und Twitter für uns zu nutzen.
Als Zwischenfazit können wir heute sagen, dass bis auf Second Life alle bislang eingeführten Web 2.0 Applikationen im Unternehmenseinsatz ein voller Erfolg waren. Dies ermutigt uns, weiter in diese Richtung zu forschen und zu investieren.
Ich selber kann heute feststellen, dass Enterprise 2.0 nicht nur viel nützt, sondern auch eine Menge Spass macht. Dies ist deutlich in meinen vielfältigen Enterprise 2.0 Aktivitäten in meinem Internetprofil sichtbar.
Tags: Enterprise 2.0, Führung, IM, Organisation, Twitter, yammer
Am 2. Januar 2009 um 09:59 Uhr
frisch gebloggt zu Enterprise 2.0: http://tinyurl.com/8nohnh
Am 2. Januar 2009 um 11:01 Uhr
Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG http://tinyurl.com/8nohnh via @ fwhamm #dna_d
Am 2. Januar 2009 um 11:21 Uhr
Vielen Dank für das Zwischenfazit. Es sieht für mich nicht aus nach einem erreichten festen Meilenstein wie in einem Projekt sondern nach ständiger Veränderung, Fluss und Ausblick im Unternehmen. Alles Gute beim weiteren ständigen Bewegen im und des Unternehmens!
Ich las, dass Yammer nicht die Möglichkeit böte, auch andere von außerhalb des Unternehmens einzubinden (z.B. Partner, Kunden). Derjenige müsse immer eine E-Mailadresse der Unternehmensdomain haben.
Stimmt das bzw. würde das nicht eine Beschränkung bedeuten? Wäre es nicht besser, man könnte Externe zumindest in bestimmte Gruppen mit einbinden?
BTW: Vom Artikel habe ich nicht über RSS sondern über Twitter erfahren :-)
Am 2. Januar 2009 um 11:43 Uhr
Laut http://blog.yammer.com/blog/whats-new/ ist dies momentan nicht möglich: Only people with the same company email domain can view your network updates
Ich habe auch keine Möglichkeit gefunden, die Domain ist bei den Einladungen immer bereits eingetragen. Aber da tut sich ja möglicherweise noch was.
Am 2. Januar 2009 um 12:36 Uhr
Das dürfte eine Anforderung auch von anderen Unternehmen sein. Eine der für mich offensichtlichsten Anwendungen sind Gruppen für Projekte, in denen auch die externen Projektmitarbeiter (z.B. Agentur) mityammern können / dürfen / müssen :-)
Am 2. Januar 2009 um 13:00 Uhr
Ich finde diese Einschränkung auch nicht gut und hoffe, dass sie bald beseitigt wird.
Am 2. Januar 2009 um 14:29 Uhr
habe eben mal bei den jungs von yammer angefragt, ob es in zukunft lösungen in die richtung geben wird.
witziges detail nebenbei:
wenn man eine supportanfrage stellt, werden entsprechend der schlüsselworte im text gleich passende artikel aus der knowledgebase (die ich allerdings bereits vorher durchforstet hatte) angezeigt.
Am 2. Januar 2009 um 15:15 Uhr
[...] Frage hat sich der Chef Frank Roebers beschäftigt, der dem Unternehmen Synaxon AG vorsteht: Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG. Synaxon ist ein IT-Unternehmen, das uns wohl noch am ehesten über die Marke “PC [...]
Am 2. Januar 2009 um 16:23 Uhr
How German company Synaxon is using social media (thx @robgreen) http://bit.ly/GzO4h
Am 2. Januar 2009 um 16:27 Uhr
Retweeting @heinz: How German company Synaxon is using social media (thx @robgreen) http://bit.ly/GzO4h
Am 2. Januar 2009 um 16:28 Uhr
Ein interessanter Client im Bereich Linux/Windows ist Pidgin (http://www.pidgin.im), ein Port für Mac Os X gibt es leider nicht, hier nutzen wir Adium (http://www.adiumx.com) oder iChat. Alle Clients funktionieren mit Jabber (XMPP) einwandfrei…
Am 2. Januar 2009 um 17:49 Uhr
interessanter beitrag zu enterprise 2.0 aus dem echten firmenleben http://tinyurl.com/8nohnh via robert basic
Am 2. Januar 2009 um 18:28 Uhr
Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG – Lesenswerter Artikel einer Wiki/Blog Erfolgsstory http://is.gd/eqxZ
Am 2. Januar 2009 um 18:28 Uhr
Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG – Lesenswerter Artikel einer Wiki/Blog Erfolgsstory http://is.gd/eqxZ
Am 2. Januar 2009 um 19:12 Uhr
Rechtevergabe in firmeninternen Wikis…
Einen interessanten Artikel zu diesem Thema findet sich aktuell auf dem Unternehmensblog der SYNAXON AG. Die meisten Bauchschmerzen bei der Einführung von Web 2.0 Technologien in Unternehmen dürften bei vielen Unternehmen Firmen die Vergabe von S…
Am 2. Januar 2009 um 23:37 Uhr
Sehr schöner Einblick in die Arbeitsweise von Synaxon. Ich schaue immer mal wieder vorbei und bin begeistert, dass Web 2.0 Tools auch in größeren Unternehmen erfolgreich eingesetzt werden. Das Potential die Produktivität erheblich zu steigern ist IMHO nach auf jeden Fall da.
Wir bei Talential arbeiten in einem kleinen aber virtuellen Team und benutzen daher ausschließlich SaaS Collaboration Software. Wir haben gute Erfahrungen mit den folgenden Tools gemacht:
- Basecamp für die Kommunikation in Projekten und für projektbezogenes Wissen
- Highrise als CRM und zentrale Kontaktdatenbank (Synchronisation mit Mail-Addressbuch noch problematisch)
- Google Apps
* Sites als internes Wiki (im Moment für Unternehmensprozesse und Wissen)
* Docs zur gemeinsamen Bearbeitung an Dokumenten und Erstellen von (Standard)Formularen bzw. Umfragen
* Mail als Kommunikationsinstrument (nur mit der Außenwelt)
* Calendar für Termine
* Reader für alle Feeds
- Skype zur kurzen Abstimmung (für vergängliche Informationen) => könnte in Kürze von Google Chat abgelöst werden
- Delicious zur Speicherung von Bookmarks (als Wissensdatenbank)
- Collmex für die Buchhaltung
Wir testen zur Zeit:
- Dropbox, um immer und von überall auf die aktuellsten Dateien zugreifen zu können
- Yammer zur wie oben beschriebenen Kommunikation (der Mehrwert ist für uns dabei noch nicht wirklich erkennbar)
Wir sind noch auf der Suche nach bzw. programmieren evtl. selber:
- einem einfachen und leicht zu integrierenden SaaS HelpDesk/Ticketing bzw. Customer Service System
Viele Grüße und viel Erfolg weiterhin,
Manuel (talential.com)
Am 3. Januar 2009 um 00:02 Uhr
erfahrungsbericht zum einsatz von “enterprise 2.0″ auf dem synaxon blog: http://bit.ly/GzO4h
Am 3. Januar 2009 um 04:33 Uhr
Sehr schöner Beitrag,
um die Frage zu einem Sparkersatz zu beantworten: Pidgin.IM läuft zumindest bei mir sehr stabil auch via verschiedenen VPN Diensten. Spark war mit in den letzten Jahren zu instabil auf Grund der Abhängigkeiten zur Java VM geworden.
Gruss,
Thorsten Zoerner
Am 3. Januar 2009 um 07:55 Uhr
[...] Artikel: Erfahrungen einer Firma mit einem sehr flachen Unternehmenswiki: Das Wiki-Ideal auf Firmenebene – nicht jeder Firmas [...]
Am 3. Januar 2009 um 09:59 Uhr
Von mir auch ein großes Dankeschön für dieses Posting und dem Hinweis auf die Trisemesterarbeit von Mario Günnewig.
Bemerkenswert finde ich noch den Hinweis, dass einem als Anwender nicht unbedingt sofort die Vorteile einer Kommunikation und Dokumentation über beispielsweise Wikis klar werden:
> Das Merkwürdige ist hier, dass die Möglichkeiten zwar in einem großen Maße täglich genutzt, aber nicht als solche wahrgenommen werden.
Das erinnert mich ein wenig an eine Analogie zur Einführung von Computern in Unternehmen. Anfang / Mitte der 80-er Jahre war es auch nicht so einfach, Geschäftsführung und Mitarbeitern den Nutzern von PCs deutlich zu machen.
Am 3. Januar 2009 um 13:21 Uhr
zum Thema Instant Messenger habe ich gerade eine Kurzumfrage aufgesetzt: Which IM client do you prefer? (not the one you use or have to use!) http://twtpoll.com/rz46uc
Hier in diesem Rahmen interessiert mich besonders:
Welches Protokoll und welcher Client sind gut für das Unternehmensumfeld geeignet?
BTW: Mein persönlicher Tipp zum Protokoll ist XMPP/Jabber
Am 4. Januar 2009 um 03:03 Uhr
links for 2009-01-03…
Twitter / AngelaMaiers
(tags: twitter education usa)
Angela Maiers Educational Services: 26 Keys to Twitter Success
(tags: twitter tiips how…
Am 5. Januar 2009 um 16:33 Uhr
[...] Roebers von SYNAXON hat zu Jahresbeginn ein Zwischenfazit im Blog geschrieben zum Einsatz von Web 2.0-Applikationen in der eigenen Unternehmenskommunikation [...]
Am 6. Januar 2009 um 06:16 Uhr
[...] wird im Beitrag über die Wahrnehmung der Partizipation bei Mitarbeitern, die Einführung von internen & [...]
Am 6. Januar 2009 um 08:25 Uhr
[...] via Synaxon AG:Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG Stichworte: [...]
Am 6. Januar 2009 um 13:13 Uhr
Lesenswerter enterprise 2.0-Zwischenbericht der Synaxon AG! http://tinyurl.com/8nohnh
Am 6. Januar 2009 um 13:38 Uhr
SYNAXON AG aus Bielefeld zieht ZwischenFazit zur Nutzung von Web 2.0 Tools für Unternehmen. http://tinyurl.com/8nohnh
Am 6. Januar 2009 um 14:08 Uhr
[...] “- Der Informationsstand aller Mitarbeiter ist viel besser als vorher. – Die wesentlichen Unternehmensdokumente sind immer aktuell. – Führungskräfte sind von unsinnigen Entscheidungen befreit, die heute an der Stelle getroffen werden, wo die Fachkompetenz sitzt. – Die Produktion von Wissen und Innovation hat sich von der klassischen Hierarchie abgelöst. Es sind viel mehr Mitarbeiter als vorher an der Produktion und Innovation beteiligt.” Frank Roebers, Synaxon AG Blog, 2. Januar 2009 [...]
Am 6. Januar 2009 um 16:02 Uhr
♜ SYNAXON AG aus Bielefeld zieht ZwischenFazit zur Nutzung von Web 2.0 Tools für Unternehmen. http://tinyurl.com/8nohnh http://tinyurl.c …
Am 7. Januar 2009 um 15:27 Uhr
Sehr schöner Artikel!
Besonders ansprechend finde ich, dass die einzelnen Gehversuche mit verschiedenen Anwendungen und Möglichkeiten aufgezeigt werden und auch erklärt wird, wieso Versuche wie Second Life in eine Sackgasse führten.
Im Nonprofit-Bereich ist die Web 2.0-Entwicklung derzeit leider noch ein dürres Ödland. Wie ein paar andere versuche ich dies in meinem Umfeld zu ändern: Ich bin (als nicht IT-Spezialist) gerade dabei, Wikis als Intranets für einzelne Gruppierungen aufsetzen zu lassen, auf Basis von TWiki (demnächst Foswiki). Für die interne Überzeugungsarbeit wird die Trimesterarbeit von Mario Günnewig sicher hilfreich sein. Yammer könnte entsprechend integriert werden, die Sicherheit und Gruppenbildung gegenüber Twitter steht auch für mich im Vordergund – schön, das hier ebenso bestätigt zu hören.
Wirklich beeindruckend ist für mich jedoch die Bereitschaft, so transparent wie möglich in der Unternehmenskommunikation sein zu wollen, wie in diesem Blog anschaulich demonstriert.
Viele Grüße,
Günter (Jugendnetz.de)
Am 8. Januar 2009 um 01:55 Uhr
[...] über zwei Jahren Wiki bei der Synaxon AG, gibt es einen lesenswerten Zwischenstand von Frank Roebers im Unternehmens-Weblog. Bekannt wurde das Wiki durch einen Artikel 2007 in der [...]
Am 8. Januar 2009 um 10:15 Uhr
Sehr interessanter Artikel. Ich beschätige mich derzeit mit der gleichen Materie, bin aber noch am Anfang. Habe mir mal erlaubt einen Trackback zu setzen.
Am 9. Januar 2009 um 07:47 Uhr
[...] Das Unternehmen 2.0 wird kommen. Wie solche Arbeitsformen außerhalb der Open Source-Community aussehen können, beschreibt Frank Röber, Vorstand der Synaxon AG: Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG. [...]
Am 9. Januar 2009 um 09:08 Uhr
Kommentare zu meinem Enterprise 2.0 Artikel kommentiert http://is.gd/eqxZ
Am 9. Januar 2009 um 09:08 Uhr
Kommentare zu meinem Enterprise 2.0 Artikel kommentiert http://is.gd/eqxZ
Am 9. Januar 2009 um 09:59 Uhr
Vielen Dank für die vielen Kommentare und Backlinks. Wir haben anfänglich auch Pidgin getestet und haben uns erst einmal dagegen entschieden, weil Pidgin nach unseren Erkenntnissen keine VoIP Erweiterungen bietet. Spark hat diese Möglichkeit. Allerdings nerven die ständigen Verbindungsabbrüche und die VoIP Funktion wird so gut, wie nie genutzt. Eine Lösung könnte darin bestehen, dass man ein webbasiertes Videoconferencing System ergänzend dazu nimmt und dies auch für VoIP nutzt und für die IMs wieder zu Pidgin zurückkehrt.
Am 10. Januar 2009 um 23:44 Uhr
[...] SYNAXON AG Blog » Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AGDie SYNAXON AG hat sich dazu entschieden, ein Wiki aufzusetzen und berichtet von ihren Erfahrungen. [...]
Am 12. Januar 2009 um 10:48 Uhr
[...] Im Oktober 2006 startete die Synaxon AG ein Projekt, an das sich nur wenige Unternehmen herantrau(t)en: Erstellen einer Plattform (Wiki)-basierend) zu nahezu allen Unternehmensinformationen, in der alle Mitarbeiter alles sehen und ändern können (einschließlich Prozessbeschreibungen und Unternehmensregeln). Nun zieht CEO Frank Roebers sein Fazit. Anbei ein paar Zahlen, für den Rest verweise ich auf seinen Blog-Artikel: [...]
Am 12. Januar 2009 um 20:51 Uhr
[...] in der Praxis aussieht zeigt uns die Synaxon. In deren Blog veröffentlichte Frank Röbers einen Beitrag über den Einsatz von Web 2.0 – Techniken im Unternehmensumfeld. Wie ich finde, ein gelungener [...]
Am 13. Januar 2009 um 18:08 Uhr
[...] Artikel “Enterprise 2.0 ein Zwischenstand von der SYNAXON AG” von Frank Roebers hebt insbesondere die noch ungewöhnliche Praxis hervor, selbst [...]
Am 15. Januar 2009 um 11:47 Uhr
[...] in Richtung Enterprise-2.0-Anwendungen und -Kultur fliesst, schildert Frank Roebers in seinem Zwischenbericht von 2. Januar 2009 auf dem Synaxon Blog. [...]
Am 20. Januar 2009 um 18:58 Uhr
[...] Microblogging haben wir hier im Unternehmen ja schon länger für uns entdeckt – einige Kollegen Twittern bereits fleißig. Vortrefflich [...]
Am 27. Januar 2009 um 14:16 Uhr
[...] Letztlich kann man sagen, dass das Longtail Modell dazu geführt hat, dass ein großer Teil unserer Investitionen mittlerweile in die Softwareentwiklckung fließt. So wird die für das Longtail Modell erforderliche Software erstellt und weiterentwickelt. Der Betrachtungswinkel auf unser Geschäft hat sich deutlich verändert. Daß wir die Entwicklung und den Betrieb dieses Systems mittlerweile mithilfe von Enterprise 2.0 organisieren, haben wir an anderer Stelle bereits beschrieben. [...]
Am 10. Februar 2009 um 19:12 Uhr
Into Tech – are you into technology?…
Sweet, just gotta share this….
Am 18. März 2009 um 22:05 Uhr
Hallo.
Beeindruckend was ich bisher auf den Seiten über Synaxon gehört und gelesen habe. Interessantes Unternehmen. Das nenne ich mal fördern von unternehmerischen Denken und Handeln in einer modernen Organisation. Da freue ich mich ja noch viel mehr auf mein Job Interview.
Viele Grüße
Am 16. Mai 2009 um 19:10 Uhr
[...] die zu Yammer bis vor ein paar Tagen nicht mehr angesehen hatte. In der Zwischenzeit hatte ich via Synaxon zum zweiten Mal von Yammer erfahren. Gut zu wissen, dass einen die wirklich wichtigen Infos meist [...]
Am 16. Mai 2009 um 19:12 Uhr
Barcamp Stuttart: Corporate Twitter / Yammer…
Nächstes Wochenende geht es (vermutlich) endlich zum FuCamp. Da wird es höchste Zeit, endlich das Kapitel BarCamp Stuttgart abzuschließen und zwar mit diesem Beitrag über die Session von Dennis Kallerhoff.
Dennis vertrat die These, dass die Bedeut…
Am 2. Juni 2009 um 11:31 Uhr
Enterprise 2.0 & Recht – Blogs, Wikis & Social Networks im Intranet (TEIL 2 Urheberrecht)…
Wie eine Vielzahl von Erfolgsstories zeigt, ist der Zug Enterprise 2.0 nicht nur schon lange unterwegs, sondern hat sich für viele Unternehmen als hervoragendes Kommunikationsmedium erwiesen und als Konzept, um Wissen im Unternehmen festzuhalten und k…
Am 18. Oktober 2009 um 23:11 Uhr
<strong>PianoTrade…</strong>
Thanks heaps for this!… if anyone else has anything, it would be much appreciated. Great website HOT Pianoforte Links http://www.de.Grand-Pianos.org Enjoy!…
Am 26. November 2009 um 14:46 Uhr
<strong>nehuy spamit s icq…</strong>
Very usefull. Thanks! nehuy spamit s icq…
Am 27. Februar 2010 um 09:37 Uhr
Es wäre interessant, ein wenig mehr über die interne Struktur eines 2.0 Unternehmen zu erfahren.
Am 12. August 2010 um 12:54 Uhr
<strong>black celebs…</strong>
Very usefull. Thanks! black celebs…