Archiv der Kategorie ‘SYNAXON‘

Halbjahresbericht der Synaxon AG veröffentlicht

Dienstag, den 31. August 2010

Das Umfeld der Synaxon AG hat sich im ersten Halbjahr leicht freundlicher als in den Vorjahren präsentiert. Die Absatzzahlen im Markt sind deutlich gestiegen. Zudem hat es im Wesentlichen durch einen stärkeren Dollar keine Fortsetzung des Preisverfalls gegeben. Wir haben im zweiten Quartal insgesamt eine leichte Steigerung der Durchschnittspreise beobachten können. Zusätzlich konnte durch Verbesserung der Lieferantenstruktur und der Gewinnung neuer Partner das Einkaufsvolumen deutlich gesteigert werden, was sich positiv auf die Vermittlungsprovisionen auswirkte.
Das erste Halbjahr war operativ sehr stark vom Aufbau des Onlinegeschäftes zur Erzielung zentraler Warenumsätze geprägt. Dieses Projekt bindet planmäßig immer mehr Unternehmensbereiche in die neuen Kernprozesse ein. Die Partnerzahlen im Verbund konnten bei gleichzeitig besserer Qualität der Partner leicht gesteigert werden. Dies zeigt sich auch im steigenden durchschnittlichen Einkaufsvolumen pro Partner.

Insgesamt betrachtet kommen wir in unseren Entwicklungsprojekten gut voran. Wir haben wieder, wie in den Jahren zuvor, in allen Bereichen erhebliche Effizienzgewinne erzielen können. Es ist deutlich zu erkennen, dass der eingeschlagene Strategiewechsel nicht nur erste Früchte trägt, sondern unabdingbar geworden ist. Von einer reinen dezentralen, stationären Strategie zu einer Doppelhybridstrategie (zentrale und dezentrale Umsätze; Internetgeschäft in Kombination mit stationären Geschäft) zu wechseln, führt bereits jetzt zu Stabilisierungseffekten und wird in den nächsten Jahren zu signifikanten nachhaltigen Ergebnisverbesserungen führen. Unsere bereits vorhandene Marktführerposition im Bereich der IT-Verbundgruppen wird dadurch noch einmal erheblich verstärkt.

August 2010
Der Vorstand

Der gesamte Bericht zum 30. Juni 2010 steht im IR-Bereich unserer Homepage in deutscher und englischer Sprache zum Download bereit.

Irgendwann musste es einfach passieren: Der Vortrags GAU

Mittwoch, den 18. August 2010

Ich halte jetzt seit gut 20 Jahren relativ regelmäßig Vorträge. Ich schätze, dass ich in dieser Zeit ca. 200 Mal vor Publikum aufgetreten bin.

Da waren gute und weniger gute Vorstellungen dabei. Ich bin schon mal knapp vor Beginn eines Vortrags erst am Veranstaltungsort erschienen. Die Technik hat schon mal gehakt. Aber im Großen und Ganzen kann mann sagen, dass es immer irgendwie noch halbwegs gut gegangen ist.

Bis letzten Montag war das jedenfalls so. Ich war  in der Sparkasse Blomberg im Rahmen meines Charity Programms “Sabbeln für Kohle” eingeladen, um meinen Vortrag “Web 2.0 im Unternehmen” vor Mitarbeitern der Sparkasse, Kunden und der Presse zu halten. Ich bin selber seit 20 Jahren glücklicher Kunde bei dieser Sparkasse.

Ein Vortragsort in der Nähe, ein Vortrag, den ich so schon sehr oft gehalten habe, Zuhörer, die mich größtenteils kennen, genaue Absprachen mit dem Veranstalter zu den Technikerfordernissen, da kann ja eingentlich nichts schiefgehen. Dachte ich.

Ich hatte vorher Termine in Bielefeld und hatte ausreichend Fahrtzeit bis Blomberg einkalkuliert. Normalerweise ist die Strecke in 50 Minuten zu schaffen. Ich habe vorsichtshalber 1,5h eingeplant um spätestens 15 Minuten vor dem Vortrag in Blomberg zu sein. Um nicht mit irgendwelchen Internetproblemen kämpfen zu müssen, habe ich alle Seiten, die ich zeigen wollte, bereits vorher auf meinem Notebook geladen.

Ich bin keine 100m weit gekommen und ich stand auf der Eckendorfer Str. im Stau. Es rührte sich nichts mehr. Ich habe dann gedreht und versucht über die Heeper Str. aus Bielefeld herauszukommen. Auch hier war alles voll und ich habe 45 Minuten gebraucht, bis ich aus Bielefeld heraus war. Es war kein Anlass für diesen Stau zu erkennen oder gemeldet. Meine Zeitreserve war damit hinüber. Ich bin dann um 17:17 in Blomberg auf den Parkplatz gerollt. Also je nach Sichtweise 17 oder 2 Minuten verspätet. Die Zuhörer waren jedenfalls bereits vollzählig versammelt.

Es stellte sich dann heraus, dass das VGA Kabel des Beamers nicht auf meinen VGA Anschluss im Notebook passte. Da war eine Metallnase dran, die ich so vorher auch noch nicht gesehen habe. Also wurde kurz ein neues Kabel organisiert, dass aber zu kurz war, somit musste das Pult versetzt werden. Der Beamer wurde angeschlossen, wir sahen zufrieden 10 Sekunden das Bild in der gewünschten Auflösung und dann

nichts mehr

Der Beamer zeigte nichts mehr an, mein Display am Notebook wurde schwarz. Es war 17:25. Der erste Kommentar aus dem Publikum zum Thema PC-SPEZIALIST und die Beherrschung einfacher Technik landete einen leichten Wirktreffer.

Mein Notebook war also abgeschmiert. Das bedeutet Neustart und richtig: Meine vorgeladenen Seiten waren weg. Ich hatte ca. 40 Internetseiten vorgeladen.

Nach dem Hochfahren des Rechners habe ich festgestellt, dass in dem Raum kein WLAN vorhanden ist. Nicht schön aber lösbar. dann lade ich eben mit UMTS gerade die Seiten. Ein kurzer Blick auf mein Handy: Kein Netz!

Ein Mitarbeiter der Sparkasse zeigte mir ein Netzwerkkabel, dass ich dann gleich einsteckte: Keine Verbindung! 17:30

Ich gehe im Regen auf den Parkplatz und erwische 2 Balken EDGE. Erleichtert lade ich die Seiten erneut. Das dauert zwar ganz schön lange, aber es geht. Bis ich die internen Wiki Seiten aufrufen möchte. VPN bekommt keine Verbindung. Weder über den Webclient, noch über pppt. Aber immerhin, die Hälfte der Seiten ist, da. Das könnte reichen.

17:45: erneutes Anstecken eines klatschnassen Notebooks an den Beamer. Das Bild kommt

und erlischt

auf der Leinwand und auf meinem Notebook.

Die Seiten sind wieder weg. So langsam bin ich ratlos. Wir stimmen mit dem Publikum 3 Optionen ab: Wir verschieben den Vortrag auf einen anderen Tag. Ich trage ohne Beamer vor. Oder wir investieren noch mal ca. 10 Minuten in einen neuen Versuch mit einem anderen Beamer. Die Mehrheit ist für einen neuen Versuch mit einem anderen Beamer.

Also noch mal raus in den Regen. Neustart des Notebooks, quälend langsames Neuladen der Seiten. VPN geht immer noch nicht. Wieder in den Vortragsraum. Neuen Beamer anschließen. Luft anhalten, das Bild kommt, es hält! 18:00

In einem Anflug von Übermut, stecke ich noch das Netzwerkkabel ein. Der Mitarbeiter der Sparkassen hat in der Zwischenzeit das Kabel patchen können. Jetzt habe ich sogar VDSL und VPN geht auch plötzlich wieder. Also noch mal eben fix die internen Wiki-Seiten laden und dann kann es losgehen. Es ist jetzt 18:05.  Das Bild ist immer noch auf der Leinwand zu sehen.

Wer schon mal in einer ähnlichen Situation war, ahnt, wie schwer es nun ist in eine halbwegs passable Vortragsstimmung zu kommen.

Die Technik hält jedenfalls nun durch. Nach ca. 70 Minuten Vortrag mit einer Menge Zwischenfragen schließt sich eine lebhafte Diskussion zum Thema Web 2.0 und die Auswirkungen auf Unternehmen an.

Ich kann nur hoffen, dass die Zeit für die Gäste und Mitarbeiter der Sparkasse Blomberg, trotz des Katastrophenstarts noch wertschöpfend war.

Ich grübel jetzt natürlich, ob Powerpoint nicht doch zumindest als Rückzugslösung eine ganz passable Technologie sein könnte.

Vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr 2010 veröffentlicht

Freitag, den 13. August 2010

Wir haben heute eine Ad hoc Mitteilung zu den vorläufigen Zahlen für das erste Halbjahr 2010 veröffentlicht.

Die Umsatzerlöse der Synaxon AG sind auf Basis vorläufiger Zahlen im ersten Halbjahr 2010 um 36,9% auf 8.898 TEUR (Vorjahr: 6.501 TEUR) gestiegen. Mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 115 TEUR (Vorjahr: 356 TEUR) übertrifft der Konzern die eigenen Erwartungen für das erste Halbjahr 2010. Vor dem Hintergrund der erhöhten Investitionen vor allem in den Online-Handel sowie erwarteter saisonaler Schwächen im zweiten Quartal war für die ersten sechs Monate 2010 ursprünglich ein negatives Betriebsergebnis (EBIT) erwartet worden.
Der Periodenüberschuss belief sich zum 30.06.2010 auf 77 TEUR (Vorjahr: 245 TEUR). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,03 EUR (Vorjahr: 0,08 EUR).
Der Vorstand hält an seiner Prognose für das Jahr 2010 fest, die trotz unverminderter Investitionstätigkeit ein Plan-EBIT von 0,2-0,3 Mio. EUR vorsieht. Bei einem guten Verlauf des Jahresendgeschäfts ist auch ein höheres Ergebnis erzielbar. Die Konzernumsatzerlöse werden in der zweiten Jahreshälfte aufgrund einer höheren Handelstätigkeit sowohl gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 als auch dem Vorjahr weiter ansteigen.
Der vollständige Zwischenbericht zum 30.06.2010 mit den endgültigen Zahlen wird am 31. August 2010 veröffentlicht.

Der Originaltext der Ad hoc-Mitteilung ist auch im IR-Bereich der Homepage der SYNAXON AG in deutscher und englischer Sprache zu finden.

Zusammenarbeit mit neuem PR-Dienstleister

Mittwoch, den 28. Juli 2010

Mit dem heute unterzeichneten Vertrag haben wir ab dem 01.08.2010 mit Dr. Alfried Große und seiner PR Agentur prtogo einen neuen PR Dienstleister unter Vertrag genommen.

Mit Dr. Alfried Große haben wir nun einen alle unsere Ansprüche erfüllenden PR-Fachmann gefunden, der aufgrund langjähriger PR-Kunden im IT-Sektor sowie als ehemaliger Fujitsu Unternehmenssprecher  über das entsprechende Know-How und Netzwerk in der IT- und PR-Welt verfügt.

Dr. Große wird uns in allen 4 SYNAXON-Marken sowie in der Dachmarke selbst PR-seitig unterstützen, sowohl im klasssichen Bereich als auch in der Online-PR.

Für alle angeschlossenen Partner der SYNAXON gibt es als neue Marketing-Leistung zusätzlich einen Bonus des Dienstleisters: PR-Dienstleistungen können ab dem 01.08.2010 über einen eigenen Bereich der Homepage prtogo.de  in Auftrag gegeben werden – mit 10% Rabatt auf alle Presseleistungen für lokale und regionale Presseveröffentlichungen.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Soziale Netzwerke lösen Schockwellen in Märkten aus

Freitag, den 23. Juli 2010

Netzwerkzeuge wie Wikis und soziale Netze, die begrifflich dem sogenannten Web 2.0 zugeordnet werden, lösen wahre Schockwellen in ganzen Märkten aus und dringen langsam in die Unternehmen ein. Ihr Siegeszug scheint unaufhaltsam. Wer heute in Unternehmen die Verantwortung trägt, hat es nicht leicht, den Überblick über die aktuellen Entwicklungen um das Internet zu behalten. Weil die Medienmacht der vernetzten Kunden wächst, sollte sich ein fortschrittliches Unternehmen auf die komplexen Anforderungen des modernen Internets einstellen. Nur dann kann es auch weiterhin wirtschaftlich erfolgreich sein.

Flickr, youtube, Xing, Facebook und Twitter nehmen immer mehr Platz in unserem digitalen Leben ein. Viele erfolgreiche Unternehmen nutzen jetzt schon die Möglichkeiten die uns das web bietet, um erfolgreich mit ihren bestehenden und potenziellen Kunden zu kommunizieren und somit die Reichweite der Unternehmenskommunikation ständig zu vergrössern.

Da das Thema immer mehr Unternehmen beschäftigt, gibt es inzwischen viele Ratgeber in Buchform. Unter anderem hat Frank Roebers (CEO SYNAXON AG) in Zusammenarbeit mit Manfred Leisenberg einen Praxisratgeber mit dem Thema: WEB 2.0 im Unternehmen: Theorie & Praxis – Ein Kursbuch für Führungskräfte herausgegeben.

Das Buch ist mittlerweile von einigen Lesern rezensiert

Für alle diejenigen, die sich direkt und live über dieses Thema informieren möchten, gibt es nun die Möglichkeit, an einer Tagesveranstaltung mit Frank Roebers am 22.09.2010 in Bielefeld mit dem Thema: Web 2.0 und Enterprise 2.0 für Entscheider teilzunehmen. Informationen und die Anmeldeunterlagen bekommen Sie direkt per Mail: akademie@synaxon.de

synIT 2010 – Die Themen stehen!

Mittwoch, den 21. Juli 2010

Zum vierten Mal lädt die SYNAXON AG die über 2.700 angeschlossenen Partnerunternehmen zu der jährlich stattfindenden Fachmesse ein. Die zweitägige Veranstaltung am 01.+02. Oktober findet wie schon im Vorjahr in der Heimat von Europas größter IT-Kooperation in Bielefeld statt.

In der Stadthalle erwartet alle Teilnehmer eine umfangreiche Messe, die innovative Produkte, gewinnbringende Dienstleistungen und die neusten Trends der Branche zeigt – die  Ausstellerliste ist bereits lang.

Die Messe mit ca. 100 Ausstellern ist aber nicht alles, was die synIT 2010 den Teilnehmern zu bieten hat.  Unsere Partner erwartet ein umfangreiches Zusatzprogramm:

Partnerthemen im Fokus: Erstmals haben die Partner in diesem Jahr die Möglichkeit in einem eigenen Bereich als Aussteller aufzutreten und ihre Lösungen, Dienstleistungen und Produkte einem interessierten Fachpublikum vorzustellen. Begleitet werden die Stände von Workshops unserer Partner, um auf verschiedene Punkte vertiefend eingehen zu können.

Die inzwischen traditionelle Abendveranstaltung  am ersten Messetag rundet das Bild ab: Es darf bis tief in die Nacht gefeiert, getanzt und genetzwerkt werden. Übrigens ein nicht zu unterschätzender Faktor für alle Beteiligten…

Ticketbuchung
Impressionen der synIT 2009

SYNAXON Mitarbeiter gehen in die Luft

Freitag, den 16. Juli 2010

Wir schreiben Freitag, den 02. Juli 2010.

Der Deutsche Wetterdienst meldet: Keine Wolken, wenig Wind, viel Sonne und knackige 32 Grad.

Knapp 50 Mitarbeiter trafen sich an diesem Tag am Hermannsdenkmal im beschaulichen Detmold zum jährlichen SYNAXON Wandertag. Vor ihnen liegen mehr als zwölf hügelige Kilometer durch den Teutoburger Wald. Unterbrochen wird die Tour durch mehrere Waldimbiss-Stationen mit erfrischenden Getränken und gekühltem Obst, ohne die bei dem Wetter niemand einen solchen Trip absolvieren sollte.

Nachdem alle Kollegen die geplanten Kilometer hinter sich gebracht hatten, traf die Gruppe wieder am Denkmal des Cheruskerfürsten  ein und wurde direkt zu höherem berufen: Der Teuto-Kletterpark am Hermann empfängt seine Besucher nämlich in 2-12 Metern Höhe und in 80 Kletterstationen der verschiedensten Schwierigkeitsgrade. Es wurde in Kleingruppen geklettert und gekraxelt – viele der Kollegen sind im wahrsten Sinne über ihre deutlich sichtbaren Schatten gesprungen und haben sich auch von dem schwierigsten Parcours nicht abhalten lassen. Für Nicht-Kletterer wurde ein Bogenschießplatz aufgebaut, auf dem sich mehrere Abteilungen einen fairen Wettkampf lieferten. Die Angebote spornten alle Beteiligten zu Höchstleistungen an, wie die Bilder deutlich belegen.

Gemeinsamens Fußball schauen  des WM-Spiels Niederlande – Brasilien (Endstand 2:1 für die orangenen Nachbarn) mit Live-Vuvuzela-Untermalung einzelner Kollegen und leckerem Grillgut samt kühlen Gerstensäften haben den Abend gemütlich ausklingen lassen und die wetterbedingt erhitzten Gemüter wieder auf ein Normalmaß herunter gekühlt.

Zu den Beweisbildern unserer sportlichen Spitzenleistungen.

Kommt eine Renaissance des Facheinzelhandels durch neue Webdienste?

Montag, den 7. Juni 2010

Da sich einige über meine penetranten Standortmeldungen auf Twitter seit ein paar Wochen wundern:

Einer der Gründe dafür ist, dass ich zur Zeit mit Geolokalisationsdiensten und deren möglichen Auswirkungen auf den Handel herumexperimentiere.

Foursquare ist einer davon. Das Prinzip dahinter ist ziemlich simpel. Wenn man einen Laden, Restaurant oder sonstiges gebäude betritt, teilt man das über Foursquare mit seinem Handy oder Notebook der ganzen Welt mit. Da man Foursquare auch gleich mit seinem Facebook-Konto oder mit Twitter verbinden kann, erreicht man damit schon mal ein paar Leute. Foursquare verbindet dies mit spielerischen Elemten. Wenn man beipielsweise der häufigste Besucher einer Lokalität ist, wird man zu deren “Bürgermeister (Mayor)”. In den USA gibt es schon eine Menge Unternehmen, welche Checkins und Bürgermeister belohnen. Eines dieser Modelle hat nun auch das Gastro-Franchisesystem Vapiano in Deutschland übernommen. Bürgermeister bekommen dort einen Gratiskaffee.

Geolokalisationsdienste und regionale Handelsaktionsplattformen wie Groupon könnten den lokalen Facheinzelhandel wieder in eine interessante Wettbewerbsposition zum reinen eTail bringen. Es gibt immer noch eine große Menge von Käufern, die lieber regional und stationär kaufen würden, wenn der Preisnachteil gegenüber dem eTail nicht zu groß ist. Ein gewisses Prämium sind sie bereit für Ansprechpartner vor Ort zu zahlen und das ist von Sortiment zu Sortiment verschieden.

Das ist gerade bei IT-Produkten auch ziemlich veständlich. Im Reklamationsfall ist die vom Fachhandel kostenlos geleistete Fehleridentifikation, sowie die Datensicherung vor Einsendung der Ware ein echter Mehrwert gegenüber dem eTail. Und einen Ansprechpartner in Fleisch und Blut vor sich zu haben, statt wechselnder Callcenter-Mitarbeiter ist auch nicht ohne.

Außerden dürften im IT-Sortiment die Kostenvorteile von eTailern zumindest gegenüber den bei SYNAXON kooperierten Händlern nicht oder kaum noch vorhanden sein. Es ist ein lang gepflegtes Märchen, dass die Kostenstrukturen im eTail niedriger sind, als stationär. Der stationäre IT-Einzelhandel lebt zudem schon lange mit den gleichen Margen, wie der eTail.

Geolokalisationsdienste könnten neben der Auffindbarkeit in Google und einer regionalen Präsenz in den Preissuchmaschinen ein wichtige Säule des Marketings werden. Es ist sicher noch ein bisschen früh, massiv in das Thema einzusteigen. Aber der richtige Zeitpunkt könnte schon sehr bald kommen.

Es ist jedenfalls deutlich zu früh, den stationären Facheinzelhandel unter Denkmalschutz zu stellen. Das wird er nicht nötig haben. Von mir wird es noch eine Weile Standortmeldungen über Foursquare und Twitter geben und dem ein oder anderen wird auffallen, dass ich grundsätzlich nicht in discountierten stationären Handelskonzepten kaufe.

Dreimonatsbericht 2010 der Synaxon AG veröffentlicht

Mittwoch, den 26. Mai 2010

Das Umfeld der Synaxon AG hat sich im ersten Quartal nicht wesentlich verändert. Durch einen erstarkenden US-Dollar wurde zum ersten Mal seit langer Zeit der Preisverfall unserer Kernsortimente gebremst. Wir können hierbei allerdings noch nicht von einer langfristigen Trendumkehr ausgehen.

Der Strategiewechsel hin zur Generierung zentralfakturierter Umsätze beginnt Früchte zu tragen. Wir haben mit ca. 1 Mio. Euro Warenumsatz im ersten Quartal den Umsatz des gesamten Vorjahres in diesem Bereich übertroffen. Das 4. Quartal des Jahres 2009 war das mit Abstand umsatzstärkste Quartal des letzten Jahres. Selbst im Vergleich zu diesem Quartal betrug das Wachstum im ersten Quartal 2010 ca. 40%. Insgesamt hat die Entwicklung der Warenumsätze entscheidend dazu beigetragen, dass der Konzernumsatz um 31% angestiegen ist.

Die geplanten Entwicklungsziele der für das Ecommerce erforderlichen IT-Systeme sind erreicht worden.

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Vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2010 der Synaxon AG

Dienstag, den 18. Mai 2010

Wir haben heute eine Ad hoc-Mitteilung mit Eckdaten für das erste Quartal 2010 veröffentlicht.

Die Umsatzerlöse der Synaxon AG sind auf Basis vorläufiger Zahlen im ersten Quartal 2010 um 31,0% auf 4.273 TEUR (Vorjahr: 3.262 TEUR) gestiegen. Der Periodenüberschuss belief sich auf 15 TEUR (Vorjahr: 191 TEUR). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,01 EUR (Vorjahr: 0,06 EUR).

Der Konzern hat in den ersten drei Monaten wie angekündigt seine Investitionen auf hohem Niveau fortgesetzt und vor allem sein Engagement im Online-Handel weiter ausgebaut.
Vor diesem Hintergrund war für das erste Quartal ein Ergebnisrückgang antizipiert und angekündigt worden. Mit den vorgelegten Zahlen bewegt sich der Konzern im Rahmen der Planung, die für das Gesamtjahr trotz unverminderter Investitionstätigkeit ein Plan-EBIT von 0,2-0,3 Mio. EUR vorsieht.

Der vollständige Zwischenbericht zum 31.03.2010 mit den endgültigen Zahlen wird am 26. Mai 2010 veröffentlicht.

Der Originaltext der Ad hoc-Mitteilung ist im IR-Bereich der Homepage der SYNAXON AG in deutscher und englischer Sprache zu finden.