Einen kleinen zum Wochenende habe ich noch ;-) Unser Kopierer hier kann ja E-Mails verschicken. Das beeindruckt selbst jemand zwonulligen wie mich dann auch immer wieder. Ich hab’s ja jetzt nicht so mit Papier und bin mit nem Faxgerät ungefähr genauso überfordert, wie mit einer Schreibmaschine.
Naja aber das versenden von Totbaumdokumenten direkt vom Kopiergerät aus hat durchaus seine Vorteile. Ich vergesse nur immer wieder, wie es geht. Da heute ein Kollege vor dem gleichen Problem stand und Frederic Hahn bereitwillig seine RICOH aficio MP C2000 (er nennt ihn auch liebevoll Afri-Cola-Kopierer) Erfahrung zur Verfüfung stellte, habe ich als kleinen Reminder direkt die Cam drauf gehalten.
Heute so ca. um 11.00 Uhr hat Robert Basic einen Besuch am SYNAXON Stand angekündigt. Wer also den ehemaligen basicthinking Blogger mal in echt sehen will: Planet Reseller, Halle 25, Stand K125.
Sicher auch ein guter Anlass, um sich über die vielseitigen Geschäftsfelder der SYNAXON zu informieren.
Also, Autogrammkarten und Digicams eingepackt und auf zum Stand ;)
So – ein besonderes Häppchen zum Wochenende. Letzte Woche hatte ich das Glück und Vergnügen eine Geschäftsreise nach Hessen mit einem anderthalbstündigen Treffen mit Robert Basic zu verbinden.
Robert, der vor gut zwei Wochen sein Blog www.basicthinking.de (das als das meistverlinkte und gelesene Blog Deutschlands gilt) für respektable und medienwirksame 47.000 EUR bei ebay verkauft hat, plauderte mit mir über das Google Phone G1, das er grad von T-Mobile zum Test bekommen hatte, seine neue Seite www.buzzriders.com (das Konzept dahinter ist wirklich SEHR spannend) und über seine Leidenschaft – das Bloggen.
Und was Bloggen eigentlich ausmacht – nämlich das Bloggen heißt, sich zu unterhalten. Ich bin sicher, Robs Ausführungen werden für viele von Euch genauso nützlich beim Schreiben von Blogeinträgen sein, wie für mich.
Seht einfach selbst – der Krach im Hintergrund ist etwas laut, ich weiß – aber draußen war es einfach zu kalt ;) Verstehen kann man ihn.
Das Microblogging haben wir hier im Unternehmen ja schon länger für uns entdeckt – einige Kollegen Twittern bereits fleißig. Vortrefflich privat, von daher verlinke ich hier keine Accounts – das können die Kollegen später in den Kommentaren selber machen (meine beidenAccounts liefere ich gerne).
Seit einigen Wochen nutzen wir hier für die interne Kommunikation yammer und es zeichnet sich ab, dass Microblogging im internen Bereich sehr interessante Blüten trägt. Ob es als klassisches Tätigkeitsberichts-Werkzeug fungiert, für Projektstatus-Updates sorgt, Auskunft über den aktuellen Standort und Erreichbarkeit der Kollegen gibt, bis hin zum kollaborativer Chat. Über yammer bekommt man immer wieder interessante Informationen aus den einzelnen Abteilungen und ich erfahre womit die Kollegen aktuell beschäftigt sind, oder welchen Milestone sie gerade gepackt haben. Ich habe bereits Informationen über so viele Themen aufnehmen können, von denen ich bis dahin noch gar nicht wußte, daß sie existieren oder ein Projekt schon einen so weit fortgeschrittenen Status hat, daß ich persönlich das interne Microblogging gar nicht mehr missen möchte. Die niedrigen technischen und psyochologischen Hemmschwellen (es entsteht schnell eine Gruppendynamik wenn die ersten Kollegen posten) verursachen den Crowdsourcing-Effekt. Dadurch kann Wissen bereits in der Entstehungsphase ergänzt und weiterentwickelt werden. Lange bevor jemand ein Protokoll oder einen bericht geschrieben hat, bekommt er u.U. wertvolle Informationen von Kollegen, die bei der Aufgabenstellung unterstüzen können. Nur ab und an muss mal ein Mitarbeiter darauf hingewiesen werden, dass zu lange Artikel doch besser in unserem Wiki oder im Blog aufgehoben sind und nur ein Link auf yammer gepostet wird. Dafür ist die Informationsdichte und die Geschwindigkeit mit der neues reinkommt einfach zu hoch und umfangreiche Texte würden untergehen. Nachhaltige Informationen müssen auch nachhaltig und abgelegt werden. Ein ganz kleines Beispiel, ohne allzu interne Informationen (ja auch die gibt es in der Open Company noch):
Arne Vodegel: studiert gerade die zeitschrift verbundgruppen & kooperationen (für einige wäre egis logistik bestimmt interessant) Damian Filipowsky in reply to Arne Vodegel: Die Zeitschrift hätte ich auch gerne. iTeam braucht mehr Vernetzung via Yammer. Perhaps kannst du die Essenzen mal stichpunktartig veröffentlichen?! Alex Kahl in reply to Damian Filipowsky: hab dir ne ausgabe von verbundgruppen gesichert. geb ich morgen einem Kollegen mit nach SoHo Damian Filipowsky in reply to Alex Kahl: Ich werd verrückt, mit dem Tempo kommt ja nicht mal Stille Post mit.
Einige Funktionen würde ich mir zukünftig in yammer wünschen: * Filtermöglichkeiten nach Name, Tags und Zeit * Importmöglichkeit von Twitter und anderen Tools * die Möglichkeit durch ein Häkchen yammer-Beiträge in einem öffentlichen RSS-Feed zu posten Wie yammer genau funktioniert präsentiert der Chef persönlich hier anläßlich des Sieges bei der Crunchy 2008 Verleihung, in der Techcrunch die innovativsten Anwendungen gekürt hat: Normalerweise werden yammer und Twitter über ein Webformular oder einen Desktop-Client mit Postings gefüttert. Ich persönlich finde das One-Job One-Tool Konzept auch sehr gut. Habe aber auch immer gerne Ausweichlösungen (wie z.B. die sporadische Nutzung über meinen jabber-client). Gerade wenn es um ein so schnelles Vehikel wie Microblogging geht. Heute habe ich für yammer die perfekte Ergänzung gefunden (die es für Twitter schon lange gibt): Eine Firefox-Erweiterung für yammer. Nach der Installation sitzt das yammer Icon unten rechts in der Firefox-Statusleiste und von hier aus lassen sich direkt Postings ins yammer schicken und auch lesen. Eine weitere Firefox Erweiterung zu yammer die mir noch gerade auffiel, ist yammer-time, das mich in regelmäßigen Zeitabständen nötigt, meinen yammer Status zu aktualisieren. Diese habe ich selber noch nicht ausprobiert, würde mich aber wie immer über Erfahrungen in den Kommentaren freuen. Aktuelle Infos über yammer gibt es im englishsprachigen Entwicklerblog und am Wochenende auf der Microblogging Konferenz in Hamburg MBC09, die leider schon restlosestens ausverkauft ist. Bei Klaus Eck las ich letztens noch von Socialcast – einem interessanten Tool, das eher in Richtung friendfeed im Unternehmenseinsatz geht. Das werde ich mir die Tage noch genauer unter die Lupe nehmen.
Jeder, der Blogs liest und ab und an einen Blogeintrag schreibt, hat sich hin und wieder mal gefragt:
“Wie schaffen manche Leute diese RIESENMENGE an Einträgen über den Tag verteilt?”
Es gibt sicher einige Blogger da draussen, die den ganzen Tag über nichts andere tun als schreiben, schreiben und nochmal schreiben. Dafür fehlt den meisten einfach die Zeit. Ein einfacher Trick um mehrere Einträge nacheinander schreiben zu können, aber nicht alle auf einmal zu veröffentlichen geht so. Wir wollen ja nicht das gesamte Pulver auf einmal verschiessen.
Rechts oben im Blogeditor steht die Box “Publizieren”. Standardmäßig ist hier die Option “sofort publizieren” ausgewählt.
Ein Klick auf Bearbeiten öffnet einen Dialog, in dem nun ein Datum und ein minutengenauer Zeitpunkt festgelegt werden kann. In diesem Fall habe ich den Artikel um 13:00 Uhr geschrieben – erscheinen wird der Artikel aber erst um 18:10.
Damit lassen sich Einträge ganz bequem erstmal sammeln, in einer ruhigen Minute mehrere Postings vorschreiben und werden dann nach und nach automatisch veröffentlicht. Für den Leser da draußen kommt dann nach und nach immer mal wieder neues Lesefutter, statt 5 oder 6 Beiträge auf einen Schlag.